Fred Sandback war ein minimalistischer, konzeptueller Bildhauer, der für seine Garnskulpturen, Zeichnungen und Drucke bekannt ist. Er studierte Philosophie an der Yale University (BA, 1966) und anschließend Bildhauerei an der Yale School of Art (MFA, 1969), wo er u.a. bei Donald Judd und Robert Morris studierte.
Sandbacks erste Einzelausstellungen fanden 1968 in der Galerie Konrad Fischer, Düsseldorf, und in der Galerie Heiner Friedrich, München, statt, als der Künstler noch immatrikuliert war. Nach diesem Debüt stellte Sandback seine minimalistischen Skulpturen und Drucke in den Vereinigten Staaten, Europa und anderswo aus. Seine Werke wurden 1968 in der Jahresausstellung des Whitney Museum of American Art, 1976 in der Biennale von Sydney und 1979 in der Dreiundsiebzigsten Amerikanischen Ausstellung des Art Institute of Chicago gezeigt. Im Jahr 2003 wurden mehrere große Sandback-Skulpturen dauerhaft im Museum von DIAS in Beacon, New York, installiert.
Sandbacks Werk war Gegenstand einer umfassenden Überblicksausstellung, die 2005 vom Kunstmuseum Liechtenstein, Vaduz, organisiert wurde (und 2006 in der Fruitmarket Gallery, Edinburgh, und in der Neuen Galerie am Joanneum, Graz, gezeigt wurde). Seine Werke sind in zahlreichen öffentlichen Sammlungen vertreten, darunter das Centre Georges Pompidou, Paris, das Museum of Modern Art, New York, das Museum für Moderne Kunst, Frankfurt am Main, die National Gallery of Art, Washington D.C., das Solomon R. Guggenheim Museum, New York, die Pinakothek der Moderne, München, das Art Institute of Chicago und die Albright-Knox Art Gallery, Buffalo.