Der Entwurf zu Kleists "Penthesilea" ist eine Schwarz-Weiß-Lithographie auf Papier, die vom Künstler Max Slevogt realisiert wurde.
Aus der Mappe "Deutscher Kunstverein zu Berlin", herausgegeben von der Vereinsgabe, Berlin, 1904-1905, bestehend aus einem Frontispiz, einem Register und elf Radierungen von Karl Koepping, Leopold Graf Kalckreuth, Hans Herrmann, Franz Skarbina, Ludwig Hofmann, Reinhold Lepsius, Fritz Klimsch, Max Klinger, Heinrich Reifferscheid, Arthur Kampf, sowie dieser Platte.
Dieser schöne Originaldruck, der, wie der Titel vermuten lässt, einen Menschenauflauf infolge einer blutigen Schlacht darstellt, zeigt einen sehr breiten Grau- und Schwarztonverlauf und eine sehr gute Tuschierung, ist am linken unteren Rand in blauer Tinte betitelt und trägt rechts unten die Inschrift in Blautinte "D.K.V.". In ausgezeichnetem Zustand, abgesehen von einer üblichen Vergilbung des Papiers am oberen Rand, könnte dieser wunderbare moderne Originaldruck ein erfreuliches Stück für Ihre Heimsammlung sein.
Max Slevogt (Landshut 1868 - Leinsweiler 1932)
Der deutsche Impressionist Max Slevogt, der vor allem als Landschaftsmaler bekannt ist, gehört zusammen mit Lovis Corinth und Max Liebermann zu den bedeutendsten Vertretern des Pleinair-Stils in Deutschland. Gegen Ende der 1890er Jahre, als er die französische Kunstwelt besuchte, hellte sich seine Palette auf. Im Jahr 1900 reiste er erneut nach Paris, wo er im deutschen Pavillon der Weltausstellung mit dem Werk Scheherezade vertreten war, und war von den Werken Manets stark beeindruckt. Im Jahr 1901 trat er der Berliner Sezession bei.
Nach dem Ausbruch des Ersten Weltkriegs wurde er als offizieller Kriegsmaler an die Westfront geschickt, wo er nach einem neuen Stil suchte, der die Schrecken des Krieges zum Ausdruck brachte. Im selben Jahr wurde er Mitglied der Preußischen Akademie der Künste in Berlin.
Er entwarf das Bühnenbild für die Aufführung von Mozarts Don Giovanni in der Dresdner Staatsoper im Jahr 1924. Im Jahr 1929 wurde ihm zum 60. Geburtstag eine große Ausstellung in der Preußischen Akademie der Künste in Berlin gewidmet.
Dieses Kunstwerk wird aus Italien verschickt. Nach geltendem Recht ist für jedes Kunstwerk in Italien, das vor mehr als 70 Jahren von einem verstorbenen Künstler geschaffen wurde, eine Ausfuhrgenehmigung erforderlich, unabhängig vom Marktpreis des Werks. Der Versand kann je nach Bestimmungsort des Kunstwerks zusätzliche Bearbeitungstage für die Erteilung der Genehmigung erfordern.