JAMES RIZZI „City People“ – Sammelteller von Rosenthal, Deutschland, limitierte Auflage
JAMES RIZZI „City People“ Rosenthal Deutschland Sammler-Teller in limitierter Auflage.
Sammler-Porzellanteller „City People“ von Rosenthal aus den 1970er Jahren, entworfen von James Rizzi,
Hergestellt von Rosenthal, Deutschland, limitierte Auflage, Nr. 1500
Limitierte Auflage, signiert und nummeriert.
Die gerahmte Platte ist in ausgezeichnetem Zustand, die Plattengröße beträgt 12".
Der Rahmen ist nicht in gutem Zustand, das Weiß ist gelblich geworden und weist Gebrauchsspuren auf.
Über James Rizzi: AMERIKANER, 1950–2011
James Rizzi (5. Oktober 1950 - 26. Dezember 2011) war ein amerikanischer Pop-Künstler, der in Brooklyn, New York, geboren und aufgewachsen ist.
Er ist vor allem für seine lebendigen, jugendlichen Grafiken und seine dreidimensionalen Drucke bekannt. Er war der offizielle Künstler der Olympischen Spiele 1996 in Atlanta und schmückte das berühmte Logo mit seinem nudelartigen Zeichenstil.
Rizzi war vor allem für seine 3D-Kunstwerke bekannt, "insbesondere für die großen, aufwendigen Drucke und die wimmelnden anthropomorphen Stadtlandschaften. Sein fröhlicher Maximalismus und seine Freude an delirierenden Details und ausgefeilten Kleinigkeiten schufen eine wahre Kunstmarke, ein Markenzeichen, das so erkennbar ist wie kein anderes auf der Welt."
Über Rosenthal:
Die deutsche Porzellanmanufaktur Rosenthal wurde ursprünglich 1879 von Philipp Rosenthal sen. (1855–1937) als Keramikmalerei-Atelier auf Schloss Erkersreuth in Bayern, nahe der tschechischen Grenze, gegründet. Sein erstes, äußerst beliebtes Produkt war ein Aschenbecher mit der Aufschrift „Ruheort für brennende Zigarren“. Im Jahr 1890 zog das Unternehmen in den benachbarten Weiler Selb um und begann ein Jahr später mit der Herstellung von eigenem Porzellan, da weißes Porzellan zu dieser Zeit Mangelware war. Rosenthals erstes komplettes Geschirrset trug den Namen „Empire“; es wurde zusammen mit anderen Serien auf der Pariser Weltausstellung im Jahr 1900 ausgestellt.
Zu Beginn des 20. Jahrhunderts begann Rosenthal mit der Herstellung von Porzellangeschirr und -servicen, die nach den neuesten Stilrichtungen geformt und verziert waren, wie beispielsweise die Jugendstil-Serie „Botticelli“ (1903), die Art-Nouveau-Serie „Darmstadt“ (1905) und die ganz in Weiß gehaltene Serie „Maria“ (1916). Die Erfolge mit diesem zeitgemäßen Ansatz veranlassten das Unternehmen 1910 dazu, eine Abteilung für Kunstkeramik zu gründen, die sich auf luxuriöses Geschirr, Vasen und andere Dekorationsgegenstände spezialisierte. In den 1930er Jahren gehörten Figuren zu den weiteren wichtigen Produkten von Rosenthal, allen voran die 1931 eingeführten Mickey-Mouse-Figuren unter Disney-Lizenz.
Im Jahr 1934 sah sich Philipp Rosenthal gezwungen, sein Unternehmen und sein Land zu verlassen, als seine jüdische Herkunft vom NS-Regime verfolgt wurde. Trotz des Verlusts seines Gründers blieb das Unternehmen Rosenthal der führende Lieferant von hochwertigem Porzellangeschirr für das Dritte Reich. Nach dem Krieg, im Jahr 1950, trat Philip Rosenthal Jr. (1916–2001) als Werbeleiter in das Unternehmen seines Vaters ein. Bis 1958 war er zum Vorstandsvorsitzenden aufgestiegen und führte die Vision seines Vaters fort, hochwertiges Porzellan zu produzieren, das dem zeitgemäßen Geschmack entsprach. Während des restlichen 20. Jahrhunderts war Rosenthal der wirtschaftlich erfolgreichste Porzellanhersteller in Deutschland.
In der Nachkriegszeit gehörten zu den berühmtesten Geschirrserien von Rosenthal „2000“ von Raymond Loewy und Richard Latham (1954), „Magic Flute“ von Bjørn Wiinblad (1959), „Suomi“ von Timo Sarpaneva (1976) und „Moon“ von Jasper Morrison (1997). Das Unternehmen hat zahlreiche beliebte und von Kritikern hochgelobte Kooperationen mit Designern und Marken wie Salvador Dalí, Tapio Wirkkala, Walter Gropius, Andy Warhol, Ron Arad, Enzo Mari, Konstantin Grcic und Versace durchgeführt.
Die Produktpalette von Rosenthal umfasst seit Jahren weit mehr als nur Keramik. Im Jahr 1972 begann das Unternehmen in Espelkamp (Deutschland) über seine Tochtergesellschaft Rosenthal Einrichtung mit der Möbelproduktion. Zu den herausragenden Stücken dieses Zweigs von Rosenthal zählen der futuristische „Sunball Lounge Chair“ (1969) von Gunter Ferdinand Ris und Herbert Selldorf, der „Relaxer Rocking Chair“ (1974) von Verner Panton, das „Vario...
Kategorie
Ende des 20. Jahrhunderts, amerikanisch, Expressionismus, Dekorative Kunst