Brigitte LUSTENBERGER (*1969, Schweiz)
Wer kann schon sagen, wo das eine endet und das andere beginnt, 2023
Aus der Serie 'Eine Erscheinung der Erinnerung'
C-print
100 x 100 cm (39 3/8 x 39 3/8 in.)
Auflage von 5, plus 2 AP; Ed. Nr. 1/5
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Brigitte wurde in Zürich geboren und studierte an der Universität Zürich, wo sie 1996 ihren MA in Sozial- und Fotogeschichte erhielt. In den folgenden Jahren etablierte sie sich als Kunstfotografin. Sie zog nach New York und erhielt 2007 ihren MFA in Fine Art Photography and Related Media an der Parsons The New School of Design. Die Hauptthemen ihrer Arbeiten liegen in ihrem Interesse an der Untersuchung des Blicks, dem Wechselspiel zwischen Abwesenheit und Anwesenheit in einem fotografischen Bild und der Tatsache, dass die Lektüre einer Fotografie meist durch eine kollektive Erinnerung ausgelöst wird. Sie erforscht die Medien selbst und ihre enge Verbindung zu Themen wie Verfall, Erinnerung, Tod und Vergänglichkeit.
Brigitte Lustenberger hat national und international sowohl in Einzel- als auch in Gruppenausstellungen ausgestellt. Sie hatte Einzelausstellungen im Museée de l'Elysée in Lausanne/Schweiz, in der Galerie Scalo von Walter Keller in Zürich und New York, im Le Maillon in Strasbourg/Frankreich, in der Galerie Kunstkeller in Bern und im Photoforum PasquArt in Biel. Ihre Arbeiten waren Teil von Gruppenausstellungen in der Kunsthalle Bern, Kunsthalle Luzern, Art Cologne, Centro Internationale de Fotografia in Mailand. Sie wurde mit dem Großen Preis von PDNedu, dem Golden Light Award, Shots/Corbis Student Photographer of the Year, Prix de Photoforum PasquArt, The Photo Review Comeptition, Selection Voies Off in Arles und anderen ausgezeichnet. Sie erhielt Stipendien für Kairo und Maloja und wurde 2013 mit der prestigeträchtigen Schweizer Landis&Gyr Residency ausgezeichnet. Im gleichen Jahr wurde sie zum zweiten Mal (nach 2002) mit dem Fotopreis des Kantons Bern ausgezeichnet.
- Eine Erscheinung der Erinnerung
Unter einem Mantel aus Kalk und Salzkristallen scheinen die Blumen für die Ewigkeit konserviert zu sein. Für einen kurzen Moment glauben wir, dass wir die Zeit anhalten und die Schönheit und Zerbrechlichkeit des Lebens bewahren können.
Meine prozessorientierten Arbeiten spiegeln die Fragilität des ökologischen Gleichgewichts unseres Planeten wider, hinterfragen unser Konzept der Vergänglichkeit, zeigen aber auch auf poetische Weise die Schönheit und Zartheit des Verwelkens und des Verfalls.
- Kunst, Fotografie, Zeitgenössisch, Farbe, Blumen, Stillleben, Flora, Erinnerung, Natur, Detail, Struktur