Michael WOLF (1954 - 2019, Deutschland)
hintertür 35, 2003
Archivpigmentdruck auf Hahnemuehle Kunsthadernpapier
40.6 x 50,8 cm (16 x 20 in.)
Ausgabe von 9, plus 2 AP, Ausgabe Nr. 2/9
Michael Wolf wurde 1954 in München, Deutschland, geboren. Er lebte und arbeitete in Paris und Hongkong, wo er im April 2019 starb. Im Mittelpunkt von Michael Wolfs Arbeit steht das Leben in Megastädten. Seine Projekte dokumentieren sowohl die Architektur als auch die volkstümliche Kultur von Großstädten. Geboren in München, wuchs Wolf in Kanada, Europa und den Vereinigten Staaten auf und studierte an der UC Berkeley und an der Folkwangschule bei Otto Steinert in Essen, Deutschland. Im Jahr 1994 zog er nach Hongkong, wo er acht Jahre lang als Vertragsfotograf für das Magazin Stern arbeitete. Seit 2003 konzentriert sich Wolf auf seine eigenen Projekte und veröffentlichte über dreißig Bücher mit seinen Werken.
Seine Arbeiten befinden sich in zahlreichen ständigen Sammlungen, darunter das Metropolitan Museum of Art in New York, das Brooklyn Museum, das San Jose Museum of Art in Kalifornien, das Museum of Contemporary Photography in Chicago, das Museum Folkwang in Essen, das Hong Kong Heritage Museum und das M+ in Hongkong.
hintertür:
In den dunklen Gassen, die die Stadt durchziehen, finden sich Gegenstände, die auf den ersten Blick wie weggeworfen aussehen - zufälliger Abfall der vom Menschen geschaffenen Welt. Unter dem prüfenden Blick von Michael Wolfs fotografischem Auge werden diese Objekte zu faszinierenden Installationen, während die abstrakten Muster der Gebäude die Schönheit und Ordnung offenbaren, die dem scheinbaren Chaos der Stadt zugrunde liegen. Die Texte von Kenneth Baker und Douglas Young regen zum Nachdenken an und erforschen die Entscheidungen der Menschen in Bezug auf Lebensstil, Form, Funktion, Identität und Design sowie die Vorstellung von Hongkong als Marke.
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