AKTUELLE AUSSTELLUNG - läuft bis zum 26. Februar 2017. Alle gerahmten Fotos, die während der Ausstellung gekauft werden, sind dann erhältlich. Wenn das Ausstellungsstück verkauft ist oder der Kunde eine andere Abzugsgröße bestellt, wird das Foto beim Kauf produziert. Bitte rechnen Sie mit einer Produktionszeit von zwei Wochen.
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Der Preis ist abhängig von der Verfügbarkeit. Die Robin Rice Gallery behält sich das Recht vor, diesen Preis in Abhängigkeit von der aktuellen Ausstellung der Fotografie anzupassen.
In seiner jüngsten Ausstellung lädt Benjamin Heller uns ein, einen poetischen Raum des Echos und der Konvergenz zu betreten. Als Fotograf, Bildhauer und Performer spielt Bewegung in diesem Werk eine zentrale Rolle, das durch Self-Portraits aus der Serie „The Long Walk: Analog Narratives“ geprägt ist. In dieser Serie werden Stücke gezeigt, die über einen längeren Zeitraum auf Reisen gesammelt wurden. Es ist ein Fenster zu den inneren Landschaften, die er in der Welt widergespiegelt finden will, um ein Gefühl für diese intime Weite zu erhalten. Alle Bilder können als Variationen eines Selbstporträts betrachtet werden.
Die in den Fotografien eingefangenen Orte der Intimität und das Gefühl der Weite können ein Gefühl der Entführung vermitteln, das das visuelle Erlebnis des Betrachters bereichert. Die „Echos“, die wir in der Ausstellung finden, zeigen sich in der Vielfalt menschlicher und physischer Formen, in sanften natürlichen Kurven und in fliegenden Tieren; all dies soll eine Resonanz mit den Konturen von Erde, Wasser und Wind. Das Ergebnis ist eine Reihe von Bildern, die nicht nur für sich genommen fesselnd sind, sondern auch im Kontext von Robin Rices geschickter kuratorischer Anordnung eine neue Bedeutung erhalten. Ihre intuitive Platzierung schafft eine grafische Erzählung, der der Betrachter folgen und die er entschlüsseln kann, wobei ihm die poetischen Titel der Werke dabei helfen.
In Hellers Fotografien werden auch Spuren von Poesie, Bildhauerei, den Linien des Körpers und gelebter Erfahrung durch Bewegung und Handlung heraufbeschworen. Inspiration findet er zudem in der Art und Weise, wie der Fotograf Duane Michal ausdrucksstarke Erzählungen in Szene setzt, sowie in Sally Manns spürbarer, kraftvoller körperlicher Präsenz. Die Fotografin Miranda Penn Turin schrieb in ihrer Rezension zur Ausstellung: „Ich kann fast einen Soundtrack hören, und es ist das Rauschen des Windes.“
Das Titelbild trägt den Titel „Herbst“ und zeigt eine anmutige Gestalt, die in einem leuchtenden Bogen schwebt, während das Licht nach oben strömt und ihre Augen vor Verzückung geschlossen sind. Dieses Licht steht im Kontrast zu den unendlichen Schatten des schwarzen Hintergrunds und zaubert eine bestimmte Atmosphäre. Heller ist der Meinung, dass es die Schatten sind, die es dem Betrachter ermöglichen, in der Erfahrung zu verweilen - und genau das tut dieses Bild. Diese imaginären Umgebungen sprechen zu unserem konvergierenden Leben und den widerhallenden Momenten, die wir erleben, und verkörpern für jeden Betrachter genau das, womit sich Benjamin Heller beim Fotografieren verbindet.
Eine weitere Interpretation des Selbstporträts am Empfangstresen ist ein Bild mit der Aufschrift „und die Seele wollte sich bewegen“, das zwischen den Tasten einer Schreibmaschine zu sehen ist. Diese Ausstellung ist ein Spiegel der Lust an der Bewegung. Die Schwarz-Weiß-Bilder fangen gleichzeitig diese Bewegung und Stille ein und fordern uns auf, zwischen den aufsteigenden und abfallenden Naturkräften innezuhalten. Heller nutzt Mehrfachbelichtung und eine feststehende 4x5-Kamera, um in „Reaching“ die Kulisse für eine weibliche Figur zu schaffen, die über das Moos und die Felsen eines Wasserfalls gleitet. Die höhlenartigen Felsen im Hintergrund kontrastieren mit den geisterhaften Grau- und Weißtönen des Körpers. Man kann sehen, wie sie mehrere Positionen entlang eines serpentinenartigen Pfades einnimmt - also das konvergierende Selbst und ein Spiegel, der in die Vorstellungskraft eintritt.
Benjamin Heller hat seine fotografischen Arbeiten, Videos und skulpturalen Performance-Arbeiten im Baryshnikov Arts Center, im Brooklyn Museum, in Wave Hill, bei New York Live Arts, im ICP International Center of Photography, in der Robin Rice Gallery, in der Cheryl Hazan Gallery, bei Fresh Window, bei Eyebeam, bei den New York Foundations for the Arts und in der Honey Space Gallery in New York ausgestellt. Im Jahr 2013 wurde er für das AIM-Residenzprogramm des Bronx Museum sowie für dessen Biennale ausgewählt. Dies ist seine erste Einzelausstellung.
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