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Eine Frau in einem schönen Kleid zähmt ein Löwenmännchen.
Tyler Shields ist ein amerikanischer Fotograf, Drehbuchautor, Regisseur und ehemaliger Profi-Inline-Skater, der von einigen als "Hollywoods Lieblingsfotograf" bezeichnet wird. Er ist vor allem für seine unvergleichlichen, kontroversen und schockierenden Fotografien von Hollywood-Berühmtheiten bekannt.
Shields Bilder beinhalten oft Gewalt und Erotik, wie zum Beispiel sein Foto von Lindsay Lohan aus dem Jahr 2011, auf dem sie verführerisch aussieht, während sie blutüberströmt ist und ein Messer in der Hand hält. In Vorbereitung auf seine Ausstellung Life Is Not A Fairytale (2011) hat Shields 2011 zwanzig Prominenten Blut abgenommen, um damit auf eine Leinwand zu malen. Im selben Jahr inszenierte Shields auf einer Party zur Veröffentlichung seines Buches "Collisions" die "Erschießung" eines Partygängers mit einer Pistole als eine Art Performance-Kunstwerk, das eine Hommage an die Dosen des Fluxus-Künstlers Piero Manzoni darstellt. Shields scheut sich nicht vor Kontroversen, 2012 veröffentlichte er außerdem ein Foto von Francesca Eastwood, die für ein Fotoshooting eine 100.000 Dollar teure Hermès Birkin Bag verbrannte, zersägte und zerbiss.
Darüber hinaus zeigt seine Serie "Suspense" (2013) Stars wie Emma Roberts, Francesca Eastwood und Lydia Hearst, die in der Luft eingefroren sind und freiwillig von Gebäuden und Brücken springen, was ein Gefühl von Bewegung, Adrenalin und Aufregung vermittelt. "Bei Suspense geht es nicht um den Tod, sondern um das Leben", erklärt Shields. Diese Bilder konzentrieren sich weniger auf die Person im Bild als vielmehr auf die Handlung, die Umgebung und die Landschaft. Im Jahr 2015. Shields schuf die Serie "Historical Fiction", die sich mit historischen Ereignissen wie dem Tod James Deans, John F. Kennedys, Dr. Martin Luther Kings und vielen weiteren historischen Ereignissen beschäftigt. Diese Serie stellt die amerikanische Bürgerrechtsära in den Mittelpunkt seiner Arbeit, da diese Bilder dunkle Momente der Geschichte erforschen, wobei viele von ihnen auf Momente abzielen, die die rassistische Vergangenheit des Landes aufarbeiten. Darüber hinaus schuf Shields 2015 seine Erfolgsserie "Chromatics", die sich mit dem Thema "Schönheit im Chaos" befasst und in Standbildern surreale, technikfarbene Gewalt mit Farbpulver festhält. Um diese Gewalt zu erzeugen, stellte er 20 Personen gegeneinander auf und ließ sie mit Pulver kämpfen.
Shields' Talent geht über den Schock hinaus. Sein einzigartiges, düsteres und gewagtes Objektiv, durch das er seine Arbeiten komponiert und kreiert, ermöglicht es ihm, Grenzen zu überschreiten und mit der Mystik Hollywoods zu experimentieren. Das Geheimnis um seine Beziehungen und Gewohnheiten fesselt die Medien, nicht anders als der bekannteste Freund der Kunstwelt, Andy Warhol.
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