Karen hat sich durch Lektüre und Reisen schon immer für alte Kulturen und deren Bräuche, Tanz, Musik, Poesie, bildende Kunst und andere kreative Ausdrucksformen interessiert. Ihre Reisen führten sie zu indianischen Stätten in vielen Gebieten der Vereinigten Staaten, zu den Maya-Ruinen in Mittelamerika, nach Kambodscha, Griechenland, Ägypten, Marokko, Spanien, Frankreich, Italien, in die Türkei, auf die britischen Inseln, in die Karibik und nach Kanada. Sie nutzte diese Reisen als Anstoß für weitere Erkundungen, da sie von jeder Kultur, die sie studierte, mehr und mehr fasziniert war und die Einflüsse und Zeichentechniken der Kulturen in ihre Psyche und in ihre Kunstwerke einfließen ließ. Sie beschloss, sich auf diese Ideen zu konzentrieren und absolvierte einen MFA-Abschluss in Malerei an der Hartford Art School der University of Hartford. Im Rahmen dieses Programms studierte sie bei der New Yorker Künstlerin Susan Wilmarth Rabineau, der Frau des verstorbenen minimalistischen Bildhauers Christopher Wilmarth.
Durch das Studium der europäischen und asiatischen Kulturen wurde Karen immer faszinierter von der Schichtung der einzelnen Geschichtsabschnitte, den suggestiven kalligrafischen Linien, den verschiedenen Mischmaterialien und der Wirkung des Lichts in einem Kunstwerk. Hier reduzierte sie ihre Bilder auf ein einfacheres Format und begeisterte sich für die Arbeit mit den formalen Elementen in einem Kunstwerk, anstatt das zu reproduzieren, was in der Natur existiert. Diese Erkundungen, die über das Natürliche hinausgehen und ein Fenster zu einer inneren Welt öffnen, führten sie zu weiteren Experimenten mit unkonventionellen Materialien wie Kaltwachs, natürlichen Objekten, Stofffetzen, Gegenständen und pastosen Ölfarben. Darüber hinaus entwickelt sie sich weiter, indem sie verschiedene Techniken zum Auftragen der Farbe auf die Oberfläche entwickelt. Ihre Erkundungen haben einen fernöstlichen Einfluss, der ihre Kunst beeinflusst und das Ergebnis ihres Interesses und Studiums von Yoga und Buddhismus sowie ihrer Reisen nach Japan, China und Thailand ist. Die primitiven Zeichen, die Farbe, die Textur, das angeborene Licht, die gefleckten asymmetrischen Kompositionen und die Linien lenken den Blick auf diese Hinweise, die zu einem spirituellen Ort führen.
Karens Kunstwerke wurden sowohl national (in New York, Connecticut und Massachusetts) als auch international ausgestellt und sind Teil vieler Privat- und Firmensammlungen.