Zeitgenössisches Gemälde im Stil des abstrakten Expressionismus der amerikanischen Künstlerin Karen Silve, ein großformatiges Originalkunstwerk auf Leinwand. Mit einer Höhe von fast sechs Fuß ist „The State of Then“ ein ausdrucksstarkes abstraktes Kunstwerk, das einen starken Eindruck hinterlässt.
Das Gemälde entstand, wie der Künstler selbst sagte, aus der Idee von Badenden und sich wandelnden Landschaften. Als Silve nach einer längeren Pause wieder vor die Leinwand trat, stellte sie fest, dass die ursprünglichen Bilder in ihrer Erinnerung verblasst waren, und überarbeitete die Oberfläche aus der Perspektive einer verblassenden Erinnerung. Sie ließ Stellen und Passagen offen, wo es ihr richtig erschien, und fügte ein graublaues Grün ein, das die Dynamik zu verändern begann und die lebhafte Erinnerung in eine verblasste, aber dennoch schöne verwandelte.
Einige Betrachter haben die Oberfläche seitdem als Blumenlandschaft interpretiert. Silve begrüßt alle Interpretationen und weist darauf hin, dass unsere Erinnerungen oft ineinander übergehen. Das Gemälde bietet Raum für alle – eine Abstraktion, die ihre Spontaneität bewahrt und jeden Betrachter dazu einlädt, seine eigene emotionale Interpretation zu finden.
Silves Gemälde reihen sich in die Tradition des amerikanischen abstrakten Expressionismus ein, der durch direkte, körperliche Pinselstriche gekennzeichnet ist, wie man sie von Malern wie Joan Mitchell und Willem de Kooning kennt, und sind dennoch ganz und gar ihr eigenes Werk.
Vom Künstler in der oberen rechten Ecke signiert.
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Über Karen Silve
Karen Silve ist eine US-amerikanische abstrakte Malerin, die 1969 in Illinois geboren wurde und ihre Zeit zwischen ihren Ateliers in Portland, Oregon, und der Provence in Frankreich aufteilt. Sie arbeitet in großem Format und lässt ihre Erfahrungen mit der Natur und dem Ort in Gemälden einfließen, die aus Farbschichten und ausdauernden Pinselstrichen bestehen – dabei verbindet sie die Beobachtung im Freien mit der körperlichen Energie des Expressionismus und malt mit ihrem ganzen Körper. Ann Landi, die für ARTnews schreibt, zählt Silve zu ihren Vorläufern – de Kooning, Pollock und Joan Mitchell – und stellt in Anlehnung an Harold Rosenberg fest, dass das, was in eines ihrer Gemälde einfließt, „kein Bild, sondern ein Ereignis“ sei. Auch der Kritiker Peter Frank hat auf die „fast schon architektonische Strenge“ hingewiesen, die der schwungvollen Üppigkeit ihrer Bildoberflächen zugrunde liegt. Silve hat ihre Werke international ausgestellt – in New York, Washington D.C., Chicago, London, Venedig und Doha – und ihre Arbeiten befinden sich in privaten und öffentlichen Sammlungen, darunter auch in der Sammlung „Art in Embassies“ des US-Außenministeriums.