Marianne Kolb (geb. 1958 in Bern) ist eine autodidaktische Schweizer Malerin, die derzeit in den Vereinigten Staaten lebt. Sie ist bekannt für ihre emotionsgeladenen figurativen Gemälde, die sich mit dem menschlichen Dasein auseinandersetzen. Kolb malt mit den Händen direkt auf die Leinwand und platziert ihre Figuren isoliert vor einem einfarbigen, strukturierten Hintergrund. Die Künstlerin hat erklärt, dass die Bildsprache „aus der direkten Beobachtung von Personen besteht, die durch ihre eigenen Gefühle verwandelt werden, die ihr erst während des Malprozesses voll und ganz bewusst werden.“ Kolbs Werk wird in die Tradition der nordeuropäischen Malerei eingeordnet (zu der Künstler wie Edvard Munch und Francis Bacon gehören), obwohl die Journalistin und Kunstkritikerin Daniella Walshe Kolbs Werk als Ausdruck einer „stilleren, inneren Angst“ beschreibt …„Zur Erleuchtung oder zur Beklemmung ihres Publikums malt Kolb die Seele.“ Kolbs Werk ist Teil der ständigen Sammlung des Boise Art Museum.
Auszeichnungen
Gewinner des Wettbewerbs 2017, „Pacific Coast #127“, „New American Paintings“, jurierte Ausstellung
Gewinner des Wettbewerbs 2013, „Pacific Coast #103“, „New American Paintings“, jurierte Ausstellung
2003 Lobende Erwähnung, Showcase 2003, Berkeley Art Center, Berkeley, Kalifornien
Nominiert für den Eureka Fellowship Award 2002, Fleishhacker Foundation, San Francisco, Kalifornien
Nominiert für den INSITE-Preis 2001, SFMOMA, San Francisco, Kalifornien
2001 Künstlerresidenz, Februar–März, Virginia Center for the Creative Arts, Sweet Briar, VA
2000 Künstleraufenthalt, Januar–Februar, The MacDowell Colony, Peterborough, NH
2000 Silbermedaille, Kunstausstellung und -wettbewerb „The Amsterdam Art Exhibition & Contest“, San Francisco, Kalifornien
1998 Ankaufspreis und lobende Erwähnung, Pacific Art League of Palo Alto, Palo Alto, Kalifornien
1993 Lobende Erwähnung, Matrix International, Matrix Gallery, Sacramento, Kalifornien