"Cascadia 6" erforscht die Assimilation von Aerosolmalerei, Pyrographie und Schleiftechniken auf Holz. Die Künstlerin beschäftigt sich in ihrer Arbeit mit Begriffen wie Wiederholung, Markierung und Unschärfe, die von den bildnerischen Arbeiten der Künstler Jack Whitten, Sterling Ruby und Gerhard Richter abgeleitet sind. Dieses farbenfrohe Gemälde regt unsere visuelle Wahrnehmung an, indem es ein entdeckbares Gitter suggeriert; die lebendigen Motive scheinen aus einem optisch verschlungenen Allover-Raster hervorzugehen.
Dieses Stück ist leicht lackiert, hat saubere Naturholzkanten und ist bereit, horizontal oder vertikal aufgehängt zu werden.
Keywords: Pyrographie, Schleifen, Materialität, elektrische Werkzeuge, weich, unscharf, komplex, scharfkantig, Dynamik, Linie, Form und Farbe, vielschichtig, mehrfarbig, Geometrie, Raster, atmosphärisch, optisch, Abstrakt, Minimalismus, Modern, Abstrakter Expressionismus, Sprühfarbe, Acryl, Holz, Schablone, Op Art, zeitgenössische gestische Abstraktion, Streifen, Wiederholung, lineares Raster, Malerei, Zufall, serieller Formalismus, Farbverläufe, verpixelt, visuelle Wahrnehmung, prozessorientiert, verbrannt und verkohlt
Über den Künstler:
In Melisa Taylors Werk dient die natürliche Welt als Vorlage, während die Ideen aus der historischen Kunst und der zeitgenössischen Kultur stammen. Sie studierte Meeresbiologie, bevor sie sich in der klassischen Kunst der Alten Meister ausbildete. Sie war fasziniert von den Werken der flämischen Maler Vermeer und Rembrandt, deren symbolische Verwendung von Licht ihre Praxis bis heute beeinflusst. Melisa erforscht den Begriff des Erhabenen durch Unschärfe und Präzision. Sie entwickelt eine Ästhetik der Dualität, indem sie divergierende Kunstansätze miteinander verbindet. Ihre Atelierpraxis ist arbeitsintensiv; verschiedene Instrumente und elektrische Werkzeuge werden außerhalb des Kontextes verwendet, um der malerischen Geste Unvorhersehbarkeit zu verleihen. Sie hat sich eine eklektische, vielschichtige Bildsprache angeeignet, die Pyrographie, Schmirgeln und detaillierte Schablonenkompositionen auf Holz kombiniert. Das Einbeziehen des Zufalls ist ein zentraler Gedanke in ihrer Arbeit, ebenso wie die akribische Kontrolle. Daraus ergibt sich eine unterirdische Spannung, die die ätherische Erscheinung ihrer Werke gefährdet; Willkür und mechanische Ausführung verschmelzen zu dem, was sie "systèmes faillibles" nennt, in denen gespenstische Motive versuchen, aus undurchsichtigen Gittern hervorzutreten. Ihre Arbeiten wurden international ausgestellt und in Privat- und Firmensammlungen in Nordamerika, Europa und Asien erworben.