Die Serie "Stages" erforscht die Verbindung von zufällig wirkenden Gesten mit anspruchsvoller Rastergeometrie. Diese ätherische Serie, die auf einer vielschichtigen Konvergenz von Airbrush-Malerei und Hard-Edge-Techniken auf Holz basiert, regt unsere visuelle Wahrnehmung an, indem sie optische Motive suggeriert, die aus der Verdunkelung und schimmernden Flächen hervorgehen. "Stages" ist eine Hommage an unsere Konzertkultur, die nach der harten und isolierenden Zeit der Enge einen Raum der magischen Gemeinschaft bietet.
Das Stück wird hängefertig geliefert und ist an den Rändern bemalt.
keywords; smaragdgrün, Wald, Natur, Vegetation, pflanzlich, Gitter, Goldschimmer, diagonale Linien, Goldlinien, Bronzelinien, zeitgenössisch, Op Art, Design, vielschichtig, serieller Formalismus, musikalisch, Vibration, minimal, ätherisch, kontemplativ, präzise, detailliert
Über den Künstler:
In Melisas optischen und pulsierenden Kompositionen dient die natürliche Welt als Blaupause, während sie den Begriff des Erhabenen durch Unschärfe und Präzision erkundet. Die Künstlerin entwickelt eine Ästhetik der Dualität, indem sie divergierende Kunstansätze miteinander verbindet. Ihre Studio-Praxis ist arbeitsintensiv; verschiedene Instrumente und elektrische Werkzeuge werden außerhalb des Kontextes verwendet, um der malerischen Geste Unvorhersehbarkeit zu verleihen. Melisa hat sich eine eklektische, vielschichtige Bildsprache zu eigen gemacht, die handgefertigte Schablonen, Airbrush, Pyrographie und Beizen auf Holz kombiniert. Mechanisch anmutende Ausführung und Willkür konvergieren zu dem, was sie "systèmes faillibles" nennt, bei denen sorgfältig aufgetragene Schichten durch einen einzigen letzten Eingriff verunstaltet werden können. Dadurch entsteht eine unterirdische Spannung, die den ätherischen Aspekt ihrer Bilder gefährdet, die von gespenstischen Motiven bevölkert sind, die gleichzeitig durch ein verdunkelndes Gitter auftauchen und wieder verschwinden. Melisa Taylors vibrierende geometrische Abstraktionen evozieren Simulakren von Bildschirmen in Menschengröße, die versuchen, die schwindelerregende Menge an eingehenden Daten und Ablenkungen einzufangen, die der moderne Mensch im Zeitalter der "Hyperkonnektivität" täglich erlebt, während er gleichzeitig versucht, den "Lärm" zu temperieren, um eine kontemplative Erfahrung zu machen.
Melisa lebt und arbeitet in ihrem eigenen Studio in Quebec City.