Robert Natkin
Night Goings On, 2005
Acryl auf Papier auf Leinwand aufgezogen
41 x 54 Zoll
104 x 137 cm
RNa047
Signiert auf der Vorderseite
Der in Chicago geborene Künstler Robert Natkin, der als unübertroffener Kolorist und für die Schönheit seiner großformatigen abstrakten Werke gefeiert wurde, gehörte zu den Malern der Farbfeldmalerei und der Lyrischen Abstraktion. Seine Farbtöne sind schamlos verführerisch, sei es in vertikalen Säulen in den Apollo-Bildern, in hauchdünnen Schleiern in der Bath-Serie oder auffällig strukturiert in den Bern-Bildern. Auf seinen Leinwänden schafft die Farbe einen scheinbar unendlichen Raum, in dem ikonografische Details zu schweben oder durch illusionäre Tiefen zu schweben scheinen.
Seit 1957 werden Natkins Werke in Museen und Galerien in den Vereinigten Staaten und Europa ausgestellt. Er hatte Einzelausstellungen im San Francisco Museum of Art, dem heutigen San Francisco Museum of Modern Art (1969), im Art Institute of Chicago (1975), im Hirshhorn Museum and Sculpture Garden, Washington, DC (1981), und im Aldrich Contemporary Art Museum, Ridgefield, Connecticut (1982). Seine Werke wurden in zahlreichen Gruppenausstellungen gezeigt, unter anderem im Whitney Museum of American Art (1960), im Solomon R. Guggenheim Museum (1973, 1974, 1975, 1977, 1979 und 1980) und im Jewish Museum, New York (1982). In den 1970er Jahren hatte er fünf Einzelausstellungen in der angesehenen André Emmerich Gallery, New York. 1981 veröffentlichte Harry N. Abrams eine 360-seitige, reich illustrierte Monografie über Robert Natkin mit einem Text des bekannten britischen Kunstkritikers Peter Fuller.
Robert Natkins Werke befinden sich unter anderem in den Sammlungen des Museum of Modern Art, des Brooklyn Museum, des Solomon R. Guggenheim Museum und des Whitney Museum of American Art, New York, des Los Angeles County Museum of Art, des Hirshhorn Museum and Sculpture Garden, des Carnegie Museum of Art und des Carnegie Institute, Pittsburgh, des Museum of Fine Arts, Houston, des Art Institute of Chicago und des Centre Pompidou, Paris.