Tom Martinelli arbeitet mit einfachen abgerundeten Formen, Farbfeldern und dem Charakter einer gemalten Kante. Mit Hilfe von Schablonen, Farbrollen und Sprühfarbe minimiert er die Präsenz der Hände, während er große Flächen mit wenigen aufmerksamen Bewegungen abdeckt und eine bevorzugte "Unvollkommenheit" materialisiert Die nicht gemessene Platzierung der Form führt zu unerwarteten Asymmetrien, die ein Universum der Abstoßung und Anziehung, der Kompression und Expansion suggerieren.
Die Geometrie war schon immer eine Grundlage für die Abstraktion. Sie kann als eine Architektur fungieren, die keiner Erklärung bedarf. Sie erfordert keinen Bezug zu den Dingen der Welt und kann die Möglichkeit einer wortlosen reichen Erfahrung eröffnen. Martinelli, der früher Yoga und Meditation praktiziert hat, fühlt sich sowohl Agnes Martin als auch Kasimir Malewitsch verbunden, die beide in ihrer Malerei versuchten, das zu verkörpern, was Malewitsch als "reines Gefühl" bezeichnete ein "Gefühl", das nicht als Reaktion auf etwas entsteht, sondern einfach als sein eigenes tiefes und natürliches Substrat existiert. Abstraktion und Geometrie sind in der Lage, den Betrachter zu diesem "reinen Gefühl" zu bewegen, während er über seine eigene, sich entfaltende Wahrnehmungserfahrung nachdenkt.
Martinelli hat sich in seiner künstlerischen Praxis nach seinem MFA-Abschluss am Hunter College in New York hauptsächlich auf Farbe und abstrakte Malerei konzentriert.
Martinelli hatte zahlreiche Einzelausstellungen in New York und seine Werke wurden in vielen Gruppenausstellungen unter anderem in New York, Santa Fe, Albuquerque, Boston, Chicago, Dallas, Atlanta, Los Angeles und Pittsburgh gezeigt.
Seine Bilder wurden international in Wien, Österreich, London und Manchester, England, ausgestellt.
Martinelli hat zahlreiche Stipendien und Förderungen erhalten, darunter zweimal den renommierten Pollock-Krasner Foundation Award.
Seine Werke wurden in zahlreichen Publikationen besprochen, darunter "New York Magazine", "ARTnews", "Modern Painters", "New York Times", "Art + Auction", "Review Magazine" und "THE Magazine".