ÜBER DAS KUNSTWERK
Books about Love gehört zur Madeleine-Reihe, in der die Erinnerung nicht als ein Archiv von Fakten erscheint, sondern als eine fragile Atmosphäre, die von Objekten, Stille und Zärtlichkeit geprägt ist.
Eine Frau, ein aufgeschlagenes Buch, eine schlafende Katze, Kaffee und rote Tulpen schaffen eine intime Szene, in der die Liebe nicht dramatisch, sondern leise präsent ist - im Ritual des Lesens, in der Wärme des Zimmers, in der schwebenden Zeit der Einsamkeit. Das Gemälde verwandelt einen gewöhnlichen häuslichen Moment in einen Raum der Erinnerung: Die Vergangenheit kehrt nicht durch Ereignisse, sondern durch Stimmungen, Berührungen und die sanfte Beharrlichkeit von Gefühlen zurück.
Serie Madeleine
In der Madeleine-Reihe wendet sich Daria Pogodina dem Phänomen der unwillkürlichen Erinnerung zu, das in der Psychologie und Kultur als "Proust-Effekt" bekannt ist. Die Künstlerin erforscht, wie gewöhnliche Gegenstände und Sinneseindrücke aus der Vergangenheit in emotionale Anker - innere Pfeiler des Selbst - verwandelt werden.
Die von der Autorin ausgewählten Objekte und Bilder - wie der Pullover der Mutter, das Essen der Kindheit oder die Stimme eines Fernsehsprechers - werden zu Zugängen zu den unbewussten Ressourcen der Psyche, zu Orten des Trostes und der Stabilisierung. Ohne in nostalgische Idealisierung zu verfallen, fängt Pogodina den subtilen Mechanismus der Interaktion zwischen dem Bewussten und dem Unbewussten ein, bei dem das Alltägliche heilig wird und scheinbar banale Details eine tiefe Bedeutung erlangen.
In diesen Werken geht es nicht um die Flucht aus der Gegenwart in die Vergangenheit, sondern um die Suche nach innerem Licht und Stärke in persönlichen und kollektiven Erfahrungen - ein Zeugnis für die menschliche Fähigkeit, in Krisenzeiten im Alltäglichen Halt zu finden.
Books about Love gehört zur Madeleine-Reihe, in der die Erinnerung nicht als ein Archiv von Fakten erscheint, sondern als eine fragile Atmosphäre, die von Objekten, Stille und Zärtlichkeit geprägt ist.
Eine Frau, ein aufgeschlagenes Buch, eine schlafende Katze, Kaffee und rote Tulpen schaffen eine intime Szene, in der die Liebe nicht dramatisch, sondern leise präsent ist - im Ritual des Lesens, in der Wärme des Zimmers, in der schwebenden Zeit der Einsamkeit. Das Gemälde verwandelt einen gewöhnlichen häuslichen Moment in einen Raum der Erinnerung: Die Vergangenheit kehrt nicht durch Ereignisse, sondern durch Stimmungen, Berührungen und die sanfte Beharrlichkeit von Gefühlen zurück.