Ein außergewöhnliches und seltenes Porträt im Öl auf Leinwand aus dem 19. Jahrhundert in Museumsqualität, geschaffen von dem berühmten schwedischen Meister der akademischen Malerei, Graf Johan Georg Otto von Rosen (1843–1923). Mit einer beeindruckenden Höhe von 75 Zoll verdeutlicht dieses monumentale Meisterwerk von Rosens außergewöhnliche Fähigkeit, formale aristokratische Würde mit tiefer psychologischer Intimität zu verbinden.
Das Porträt zeigt eine elegante junge Dame, deren Haut in exquisiten, leuchtenden Farbtönen dargestellt ist, die einen dramatischen Kontrast zu ihrem strukturierten schwarzen, schulterfreien Abendkleid bilden. Von Rosens meisterhaftes handwerkliches Können zeigt sich besonders deutlich in der akribischen Darstellung der zarten weißen Spitze, die ihr Dekolleté und ihre Manschetten ziert, sowie in dem dezenten, schimmernden Goldschmuck, der ihr Handgelenk und ihre Hand schmückt.
Das Gemälde besticht nicht nur durch seinen außergewöhnlichen Sammlerwert, sondern trägt zudem unten links das für den Künstler charakteristische Monogramm „GR“, das als dezentes und authentisches Kennzeichen für von Rosens unverwechselbare Handschrift dient.
Mit einem raffinierten, facettenreichen Hell-Dunkel-Kontrast setzt der Künstler die Figur vor einen tiefen, äußerst stimmungsvollen, mit Purpur- und Auberginetönen drapierten Hintergrund. Das Gemälde ist in einem Vintage-Rahmen mit Blattgold verziert.
Als Professor und späterer Direktor der Königlich Schwedischen Akademie der Bildenden Künste sind von Rosens Werke sehr begehrt; bedeutende Werke befinden sich im Nationalmuseum in Stockholm und im Kunstmuseum Göteborg. Dieses großformatige Porträt bietet eine seltene Gelegenheit, ein beeindruckendes Werk der europäischen Kunstgeschichte zu erwerben, das sich perfekt als Herzstück einer erstklassigen Privatsammlung eignet oder einem hochwertigen Designer-Interieur eine historische Note verleiht.
MEHR ÜBER DIESES GEMÄLDE
Technik: Öl auf Leinwand, hochwertiger Keilrahmen
Gesamtgröße: 75 Zoll x 48 Zoll einschließlich Rahmen.
Datum: Ende 19. Jahrhundert
Zustand: Das Gemälde befindet sich in gutem, stabilem Zustand und ist auf einem hochwertigen Keilrahmen aufgespannt. Sie sollten mit minimalen altersbedingten Unvollkommenheiten rechnen. Der Rahmen ist nicht original, sondern ein Vintage-Stück mit Fehlstellen und einer restaurierten Leiste – nichts allzu Aufwendiges, aber erwarten Sie keine Perfektion!
Über den Künstler: Graf Johan Georg Otto von Rosen wurde am 13. Februar 1843 in Paris geboren und starb 1923 in Stockholm. Er war ein schwedischer Maler, der für seine historischen Motive und solche aus der nordischen Mythologie bekannt war. Sein Vater, Graf Adolf Eugène von Rosen (1797-1886), den er später malen sollte, war schwedischer Generalkonsul. Die Familie verließ Paris zur Zeit der 3. Französischen Revolution im Jahr 1848 und kehrte nach Schweden zurück. 1855 trat er in die Stockholmer Akademie der Schönen Künste ein, wo er bis 1861 studierte.
Im Jahr 1862 besuchte er die Weltausstellung in London und entdeckte dort die Werke des belgischen Malers Hendrik Leys (1815-1869), die ihn sehr beeindruckten. Einige Monate später reiste er nach Antwerpen, um Leys zu treffen und mit ihm zu arbeiten. Ein Jahr später vollendete er sein erstes bemerkenswertes Gemälde, den Einzug von Sten Sture in Stockholm im Jahr 1471, für das ihm die Stockholmer Akademie der Schönen Künste eine Goldmedaille verlieh und das sich heute im Stockholmer Nationalmuseum befindet.
Rosen reiste durch Europa, Ägypten, Syrien, Palästina, Griechenland und Kleinasien. 1865 kehrte er mit einer umfangreichen Sammlung von Studien und Skizzen nach Schweden zurück. Für sein Gemälde "Marriage at Smedshill Chapel in 1500" wurde er in die Akademie aufgenommen und erhielt eine Pension von der Krone. Anschließend reiste er nach Italien, besuchte seinen Lehrer Leys und besichtigte die Museen in München.
Im Jahr 1881 wurde er zum Direktor der Schwedischen Akademie der Schönen Künste ernannt. Er war auch Mitglied der Kopenhagener Akademie und der Belgischen Gesellschaft der Aquarellisten. Rosen bewunderte den Stil der alten Meister der flämischen und germanischen Schule.