Benton Clark (Amerikaner, (1895 - 1964)
"Fuchsjagd"
Signiert und datiert 1931
Öl auf Leinwand, 46" x 30", signiert, 54 x 38 gerahmt,
Amerikanische Sportmalerei, Jagdszene
Keine Probleme mit der Erhaltung oder Restaurierung
Rahmen des 20. Jahrhunderts
PROVENIENZ: Private Collection, New York, 1991
Biographie: Benton Henderson Clark (1895-1964)
Frühes Leben und künstlerische Grundlagen Der 1895 in Coshocton, Ohio, geborene Benton Henderson Clark wuchs in einem malerischen ländlichen Tal in der Nähe des alten Ohio-Kanals auf, eine Umgebung, die ihm eine lebenslange Wertschätzung für die Natur einflößte. Seine künstlerische Reise begann unter der Mentorschaft von Arthur Woelfle, einem lokalen Künstler, der Clark als seinen talentiertesten Schüler erkannte und ihn dazu drängte, eine formale Ausbildung zu absolvieren. Diesem Rat folgend, zog Clark 1913 nach New York City, um an der National Academy of Design zu studieren und später, 1915, seine Fähigkeiten am Art Institute of Chicago zu verfeinern. Seine frühe Karriere war von Vielseitigkeit geprägt; er verkaufte Kalenderillustrationen, um sein Studium zu finanzieren, und nahm schließlich eine Stelle in der Kunstabteilung von Metro-Goldwyn-Mayer in Culver City, Kalifornien, an, wo er schon früh mit dem dramatischen Geschichtenerzählen in Berührung kam, das später seinen Malstil bestimmen sollte.
Der "Ost-Illustrator des Westens" Clark wurde weithin als "Ost-Illustrator des Westens" bekannt, eine einzigartige Auszeichnung für einen Künstler, der das amerikanische Grenzland hauptsächlich von seinem Studio in New York City aus malte. Nach seiner Rückkehr an die Ostküste im Jahr 1932 teilte er sich ein Studio mit seinem Bruder, dem Illustrator Matt Clark, und etablierte sich als führender Werbegrafiker. Während des Goldenen Zeitalters der Illustration war er sehr gefragt und schuf dynamische Titelseiten und Geschichten für die führenden Zeitschriften des Landes, darunter The Saturday Evening Post, McCall's, Cosmopolitan und Good Housekeeping. Obwohl er im Osten lebte, führte ihn sein Streben nach Authentizität oft in den Westen, um Hintergrundmaterial zu sammeln und sicherzustellen, dass seine Darstellungen des Grenzlandes der Realität entsprachen.
Stil, Stärken und Vermächtnis Clarks künstlerische Stärke lag in seiner Fähigkeit, hochspannende Dramatik und kinetische Energie einzufangen, stark beeinflusst von der Tradition der "Brandywine School" von Harvey Dunn und der westlichen Dynamik von Frederic Remington. Er wurde vor allem für seine Beherrschung der Anatomie von Pferden gefeiert. Als Sohn eines Geschirrmachers besaß Clark eine intime Kenntnis von Pferden, die es ihm ermöglichte, sie mit einem Realismus und einer Lebendigkeit zu malen, die nur wenige Zeitgenossen erreichen konnten. Seine Pinselführung zeichnete sich durch eine lockere, energische Zuversicht aus, die die Kluft zwischen kommerzieller Illustration und bildender Kunst überbrückte. Clark, der Mitglied der Society of Illustrators war, arbeitete bis zu seinem Tod im Jahr 1964 und hinterließ ein Vermächtnis von lebendigen Wandbildern und Illustrationen, die den amerikanischen Geist romantisierten. (Quelle: Askart)