Ardan Ozmenoglu ist eine zeitgenössische Mixed-Media-Künstlerin, die sich durch ihren originellen Einsatz von Medium, Design und Inhalt auszeichnet. Seit ihrer ersten Ausstellung im Jahr 2006 waren ihre Arbeiten in über vierzig Ausstellungen in den USA und im Ausland zu sehen, darunter in Istanbul, Basel, Berlin, London und Mailand. Ihre Werke befinden sich auch in bedeutenden internationalen Sammlungen wie der Sammlung des Frankfurter Flughafens, der Sammlung des Osthaus Museum Hagen, der Sammlung des Kala Art Institute, der Sammlung Borusan Contemporary Art, der Kunstsammlung der UniCredit Bank und der Sammlung Istanbul Modern, um nur einige zu nennen.
Sie ist bekannt für ihre ausgeprägte Verwendung von Post-it-Zetteln, mit denen sie versucht, ihren Alltag in Istanbul darzustellen. Ihre Technik besteht darin, dass sie eine Reihe von Post-it-Zetteln als Untergrund auf ihre Leinwände klebt, auf die sie per Siebdruck lebendige Bilder aus der Populärkultur aufbringt. Das Ergebnis ist eine dreidimensionale Oberfläche, die ihrer Arbeit ein Gefühl von Tiefe und Dimension verleiht. Der Prozess der Herstellung eines Siebdrucks ist sowohl präzise als auch experimentell. Er erfordert eine sorgfältige Vorbereitung und lässt gleichzeitig ungeplante Elemente in die Komposition einfließen, wie z. B. zufällige Flecken und Verschüttungen, die ein wesentlicher Bestandteil des fertigen Werks bleiben. Es ist die Doppelnatur des Siebdruckverfahrens, seine Ausrichtung auf technologische Präzision und seine Offenheit für Veränderungen, die ihre Arbeiten faszinierend macht.
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