Chase Langford hat eine unverwechselbare Bildsprache geschaffen, die in der natürlichen und gebauten Umwelt verankert ist und gleichzeitig Neuland betritt. Seine eindrucksvollen Darstellungen erinnern an Landkarten und Luftaufnahmen von Küsten, Gebirgen, Ackerland und Städten, die er kalkuliert und mit hoher zeichnerischer Raffinesse umsetzt. So wie die abstrakten Expressionisten der Westküste (1940 bis 1970) die beeindruckende Landschaft Kaliforniens als fruchtbaren Boden empfanden, schöpft auch Langford aus seiner nahen und fernen geografischen Umgebung. Durch seine kartografische Meisterschaft verdreht und synthetisiert Langford geografische Elemente und bringt Gemälde hervor, die auf geheimnisvolle Weise vertraut und doch überraschend unkonventionell sind. Sie stellen die Konventionen von Geografie und Landschaft in Frage und bieten belebende Visionen von Raum und Ort, die über jeden spezifischen Ort hinausgehen und uns zu einer berauschenden emotionalen Erfahrung führen. Der in Pontiac, Michigan, geborene Chase ist ein in Kalifornien lebender Künstler, der für seine geografisch inspirierten Gemälde bekannt ist. Er studierte Kartographie an der UC Santa Barbara in Geographie. Während seiner Arbeit als Kartograph an der UCLA begann er mit seiner Serie Map Paintings, in der er die Geographie buchstäblich neu interpretierte, indem er ausgewählte Merkmale aus Karten entnahm und die rekonfigurierten Formen in einer Flut von Farben und Bewegungen ausfüllte und so eine neue Sichtweise auf vertraute geographische Formen schuf. Es folgten Serien, die noch tiefer in die reine Abstraktion vordrangen, wie die Coldwater-, Mulholland- und Scrape-Serie, die alle zu seiner Morphic-Serie führten, die heute den Schwerpunkt seiner Malerei bildet. Seine Gemälde wurden in Einzel- und Gruppenausstellungen in Los Angeles, New York City, Toronto, Dallas, Palm Beach, Washington DC, Montreal, Palo Alto, Las Vegas, Long Beach, Napa Valley, Seattle und Palm Springs gezeigt und sind in vielen Firmen- und öffentlichen Sammlungen vertreten, wie dem Long Beach Museum of Art, der Keck School of Medicine at USC, der Michael & Susan Dell Foundation, Star City in Sydney, Australien, Royal Caribbean Cruises, Monique Lhuillier, Inc, Caesar's Palace, UBS, Nordstrom und The Art Bank, U.S. Dept of State. Er befindet sich in Privatsammlungen in Nordamerika, Europa, Japan, Hongkong, dem Nahen Osten, Singapur und Australien. Er befindet sich auch in den Privatsammlungen von Magic Johnson, Pete Sampras und der saudischen Königsfamilie.