Die Kunstgeschichte war schon immer eine Quelle der Inspiration. Seit 2010 interessiert sie sich speziell für die Untersuchung tibetischer Tangkas. Der Besuch wichtiger Sammlungen im Newark Museum, dem Metropolitan Museum und dem Rubin Museum in der Nähe, um deren Struktur und Inhalt zu studieren.
Pat Lay verwendet seit 2004 Computerdaten und Computerteile als Ausgangsmaterial für ihre Kunst. Als sie anfing, Computer zu zerlegen, entdeckte sie eine wunderschöne Innenwelt mit bunten Kühlelementen aus eloxiertem Aluminium, farbenfrohen Kabeln, einer wunderschön gestalteten Festplatte, der minimalen Geometrie des Prozessors, aber am aufregendsten war die Hauptplatine. Lay scannte die Leiterplatte, schnitt kleine quadratische Abschnitte aus, druckte sie aus und setzte sie zu größeren, gekachelten Strukturen zusammen. Die Logik der Ästhetik.
Die jüngsten Arbeiten, die seit 2014 entstanden sind, sind collagierte Schriftrollen. Von Computerplatinen gescannte digitale Bilder werden auf japanisches Kozo-Papier gedruckt und zu Mustern collagiert, die sie in eine neue Matrix verwandeln. Ihr Ziel ist es, die Schönheit und Kraft der tibetischen Tangka in ein zeitgenössisches Kunstobjekt zu übertragen. Diese neuen Tangkas sind weder religiös noch politisch. Sie bewahren den Geist der tibetischen Tangka, spiegeln aber auch die zeitgenössische Kultur wider.
Pat Lay hat zwei Stipendien für Bildhauerei vom New Jersey State Council on the Arts und ein Stipendium von der American-Scandinavian Foundation erhalten. Sie hat drei öffentliche Kunstaufträge erhalten, darunter die Installation einer großen ortsspezifischen Skulptur im Skulpturenpark des Henie-Onstad Kunstsenter in Oslo, Norwegen.
Sie hatte Einzelausstellungen im Aljira, A Center for Contemporary Art, im Jersey City Museum, im New Jersey State Museum und im Douglass College der Rutgers University. Seine Arbeiten wurden in Gruppenausstellungen in Japan, Österreich, Korea, China, Norwegen, Wales, der Slowakei und in den Vereinigten Staaten gezeigt, unter anderem im Jersey City Museum, im Newark Museum, im New Jersey State Museum, im Jane Voorhees Zimmerli Art Museum, im Montclair Art Museum, im Aldrich Museum of Contemporary Art, im Everson Museum und in der 1975 Biennial Exhibition im Whitney Museum of American Art. Lays Werk ist in einer Reihe von Büchern vertreten, darunter Lives and Works, Talks With Women Artists, Volume II von J. Arbeiter, B. Smith, S. Swenson.
Im Januar 2016 wurde eine Übersicht über Pat Lays Arbeiten von den 1970er Jahren bis heute unter dem Titel "Myth, Memory & Android Dreams" im Rahmen von Bending the Grid - einer fortlaufenden Reihe - im Ajira: A Center for Contemporary Art, Newark, NJ, präsentiert. Die Ausstellung wurde von Lilly Wei kuratiert, und es wurde ein Katalog zur Ausstellung veröffentlicht. Pat Lay ist seit 1968 als Künstlerin tätig.
Lay ist Absolvent des Pratt Institute und des Rochester Institute of Technology und Professor für Kunst an der Montclair State University im Ruhestand.