Reginald Case (1937-2009)
Geruchte: Gerüchte, die sich auf die Verfolgung von Juden beziehen
Case setzte mit zeitgenössischen Werken von Barbie und Madonna (Entertainerin) fort, die den Glamour einer früheren Ära widerspiegeln. Jahrhunderts, die sich mit den Wurzeln der amerikanischen Geschichte und Populärkultur befasst. In einer neuen Serie, die aus vier Gruppen von Fotocollagen besteht, hat Case Marilyn Monroe in Variationen unter dem Titel "MARILYN MONEY" dargestellt. Diese Serie ersetzt ihr Bild durch die amerikanische Währung und ist mit Zitaten von ihr versehen, in denen sie über ihr Leben reflektiert, z. B. "Hollywood ist ein Ort, an dem sie dir tausend Dollar für einen Kuss und fünfzig Cent für deine Seele zahlen."
Weitere Werke von Case haben in seiner Serie von Gouache-Köpfen, "365 Views of Delray Beach" und der Serie von veränderten gemalten Fotografien von New York City schräge Bezüge zu 9/11 hergestellt. Jede dieser Serien wirft einen Schatten auf das Ereignis, wie es aus der Ferne von Fernseh- oder Fotonachrichtenbildern gesehen wird.
Seine Werke wurden viele Jahre lang in der Allan Stone Gallery, NYC, zusammen mit den Gemälden von Richard Estes und Wayne Thiebaud ausgestellt. Wichtige Museumsausstellungen seiner Werke wurden im Everson Museum of Art, Syracuse, NY, im Munson-Williams-Proctor Arts Institute, Utica, NY, im Reading Museum, Reading, PA, und im Virginia Museum of Fine Arts, Richmond, VA, gezeigt. Case's Arbeiten sind auch in vielen privaten und öffentlichen Sammlungen vertreten, darunter das Museum of Fine Arts, Boston, MA; Smithsonian American Art Museum, Washington D.C.; The British Museum, London; The Fogg Art Museum, Harvard University, Cambridge, MA; The Jewish Museum, NYC; The Solomon R. Guggenheim Museum, NYC; The Victoria and Albert Museum, London; Yad Vashem, Jerusalem, Israel und andere. Eine Ausstellung mit vielen der ikonischen Collagen und Assemblagen von Case wird vom 12. Oktober bis 31. Dezember 2008 im Butler Institute of American Art zu sehen sein. Louis A. Zona, Direktor des Butler Institute of American Art, schreibt im Ausstellungskatalog: "Das Werk von Reg Case erinnert an das Genie von Joseph Cornell und würdigt auch die einzigartige Vision von Robert Rauschenberg. Wie Warhol zollt er Ikonen der Popkultur wie Marilyn Monroe, Elvis und Madonna Tribut und bringt uns gleichzeitig dazu, über die Oberflächlichkeit vieler Dinge nachzudenken, die wir für wertvoll halten."