Barn Owl ist eine einzigartige Skulptur der französischen Künstlerin Cécile Raynal aus rauchgebranntem Steingut, Harz, Gips und Ton mit den Maßen 75 × 52 × 60 cm. Diese Skulptur ist einzigartig und wird mit einem Echtheitszertifikat geliefert.
Die Abmessungen und das Gewicht beziehen sich nur auf die Skulptur, der Holzsockel ist 37 x 50 x 50 cm groß und wiegt 30 kg. Die Skulptur kann mit oder ohne den Holzsockel verkauft werden.
Diese Skulptur stellt eine Schleiereule dar, eine Eulenart. Die Gesten des Künstlers sind auf der Oberfläche der Skulptur sichtbar und erzeugen ein Lichtspiel, das durch die verschiedenen Farben der Eule noch verstärkt wird. Die Farbkontraste von Dunkelgrau und Ocker erwecken den Vogel zum Leben und ziehen die Aufmerksamkeit des Betrachters auf sich. Dieses Werk ist Teil der skulpturalen Installation Chœur de bêtes (Chor der Tiere), in der elf gleich große Tiere eine schalenförmige Figur umkreisen. Diese Kreaturen widersetzen sich den natürlichen Proportionen und nehmen oft surreale Posen ein, die die rätselhafte Atmosphäre der Szene noch verstärken.
Der Künstler beschreibt die Installation mit diesen Worten:
"Hybridtiere und -kreaturen, Völker, Massenkultur: Wolf, Hase, Fuchs, Waschbär, Ziege, Esel, Krähe, Katze, Dachs, Weltenbaum, Vogel. So viele Motive, Themen, metaphorische Präsenzen. [...] Sie verkörpern andere Geister, andere Imaginationen, andere Arten zu sehen, sich zu bewegen und bewegt zu werden. Die Völker der Tiere leiden unter uns, beklagen uns - denn immer und überall fabulieren wir über sie. Sie repräsentieren uns, sie duplizieren uns. [...] Ich modelliere also große Stille zwischen Mensch und Tier und stelle mir mögliche Allianzen vor. Die Zukunft ist nur in einem Bündnis, einem gemeinsamen Feld, einem irdischen und geistigen Herzen möglich".
Die über mehrere Jahre entwickelte Installation Chœur de bêtes wurde kürzlich in der Einzelausstellung À la table des Dames (Am Tisch der Damen) von Cécile Raynal in der Abtei von Montivilliers in der Normandie präsentiert (2025). Dieser historische Ort, in dem früher Frauen, Nonnen und Äbtissinnen lebten, bot einen eindrucksvollen Rahmen für Raynals Erkundung der weiblichen und tierischen Präsenz. Ihre Skulpturen, die absichtlich roh und manchmal beunruhigend sind, widerstehen der Verführung. Gekennzeichnet durch ihren taktilen Durchgang durch Material und Prozess, stehen sie aufrecht - lebendig und lebendig.
Die Ausstellung bietet eine Retrospektive der letzten fünfzehn Jahre von Raynals einzigartiger Karriere und zelebriert eine Welt, in der das Tierische, das Weibliche, das Instinktive und das Rebellische nicht als Gegensätze, sondern als vitale, generative Kräfte gesehen werden. Cécile Raynals künstlerische Praxis bewegt sich zwischen der Abgeschiedenheit ihres Studios in der Normandie und immersiven Aufenthalten an Orten, die von der Gesellschaft oft übersehen werden - Gefängnisse, Krankenhäuser, Klöster. In diesen Umgebungen fertigt sie Tonporträts an, die von den Menschen, denen sie begegnet, inspiriert sind, und hält die Spuren ihrer Anwesenheit durch intimen Austausch fest. Zurück in ihrem Studio vertieft sie diesen Prozess, indem sie einen reichen Teppich aus Mythen, Volksmärchen und literarischen Bezügen webt. Die daraus resultierenden Skulpturen geben Tieren und hybriden Wesen - halb Mensch, halb Tier - Gestalt, mit denen sie die gemeinsame Sprache und die subtilen Interaktionen zwischen Mensch und Tier erkundet.