Changing Perceptions 2, 2015, Mischtechnik auf Papier, 11 x 9 Inch (Bild), 17 x 14 Inch (Papier). Dieses Gemälde auf Papier ist ungerahmt.
Verspielte geometrische Abstraktion von rechteckigen und geometrischen Formen und linearen Elementen mit Punkten und Kreisen blau, rot, schwarz und weiß. Es gibt insgesamt 4 Werke in dieser Serie, die sich schön aufeinander beziehen und gut zusammenarbeiten.
Nancy Berlin wurde in New York City geboren. Nach ihrem Abschluss am Barnard College erhielt sie einen MA in Malerei und Druckgrafik am Hunter College. Für ihre Zeichnungen hat sie Stipendien vom Massachusetts Cultural Council, der New York Foundation for the Arts und der Berkshire Taconic Foundation erhalten. Sie hatte Aufenthalte an der American Academy in Rom, im Centrum in Port Townsend, Washington, und im New Pacific Studio in Mt. Bruce, Neuseeland. Ihre Arbeiten befinden sich in den Sammlungen des Cape Cod Museum of Art, des Davis Museum am Wellesley College, der Boston Public Library sowie in vielen Firmen- und Privatsammlungen. Sie hat ihre Zeichnungen, Drucke und Gemälde in Einzel- und Gruppenausstellungen in Galerien ausgestellt, mit denen sie in New York City, Boston, Seattle und Charleston, West Virginia, verbunden war. Derzeit lebt und arbeitet sie die meiste Zeit des Jahres in Truro, Massachusetts. Ihre Arbeit befasst sich seit langem mit der Kartierung von Veränderungen.
Statement des Künstlers:
seit vielen Jahren versuche ich, die Kunst der Vogelbeobachtung zu erlernen, und bin oft frustriert, wenn ich Farben und Formen am Rande meines Gesichtsfeldes erkenne. Ich versuche, diese schnellen Farb- und Formblitze zu sammeln und sie zu einem Kompositum zu verweben, das eine oder mehrere Arten enthalten kann.
Im Gegensatz zu früheren Serien von mir, in denen ich das Verschwinden von Tier- und Pflanzenarten und die Umgebungen, in denen sie gedeihen, beklagte oder verzweifelte, feiere ich mit dieser Arbeit das, was ich sehen kann.
Ich sehe die Welt im Fluss, und in meinen neueren Zeichnungen und Gemälden versuche ich, den Konflikt zwischen Stillstand und Veränderung, zwischen dem Unerwarteten, Ungeplanten, Unvorhergesehenen und der Ordnung und Struktur, die auftaucht und wieder verschwindet, zu zeigen.
Ich bearbeite Papier und Farbe, um die Oberflächen buchstäblich ab- und wieder aufzubauen, das Gewesene freizulegen und mit Linie und Geometrie ein neues Gleichgewicht zu schaffen.
In meiner Arbeit beschäftige ich mich seit langem mit Denk- und Wissenssystemen und setze Bild-, Linien- und Farbüberlagerungen ein, um so unterschiedliche Themen wie Kartografie, wissenschaftliche Klassifizierung, urbane Architektur und Umweltveränderungen zu untersuchen