Betreff: Stadtansicht, signiert auf Hebräisch
Medium: Aquarell
Oberfläche: Papier
Shmuel Katz (hebräisch: שמואל כ "ץ) (18. August 1926 - 26. März 2010) war ein israelischer Künstler, Illustrator und Cartoonist. Er überlebte den Holocaust und wanderte nach dem Krieg über die Internierungslager auf Zypern in das Mandatsgebiet Palästina ein. Er spielte eine wichtige Rolle in der israelischen Illustrations- und Zeitungskunst und stellte seine Zeichnungen und Gemälde im In- und Ausland aus, für die er zahlreiche lokale und internationale Preise erhielt. Seine Skizzen und Aquarelle sind bekannt für ihre schwungvollen Linien und einen Hauch von Humor
Samuel Alexander (Sandor) Katz wurde in Wien, Österreich, als Sohn ungarischer Eltern geboren. Nach dem "Anschluss" Österreichs an das nationalsozialistische Deutschland im März 1938 siedelte die Familie nach Ungarn über. Nach dem Einmarsch der Nazis in Ungarn 1944 wurde er in ein Zwangsarbeitslager in Jugoslawien deportiert, aus dem er nach Budapest entkam, wo er sich bis zum Eintreffen der Roten Armee Mitte Februar 1945 unter den Tausenden von Juden befand, die sich im "Glashaus" des Schweizer Diplomaten Carl Lutz versteckt hielten.
In Budapest schloss sich Katz der Jugendbewegung Hashomer Hatzair an. Dort begann er ein Architekturstudium an der Budapester Universität für Technik und Wirtschaft. Im Rahmen der illegalen Einwanderung Aliyah Bet segelte er 1946 an Bord der Knesset Israel, die von den Briten aufgegriffen und ihre Passagiere in einem Internierungslager auf Zypern interniert wurden.
1947 erhielt Katz eine legale Einwanderungsbescheinigung als Mitglied der Kerngruppe "Erster Mai" von Hashomer Hatzair. Die Gruppe absolvierte ihre Pionierausbildung im Kibbuz Eilon an der libanesischen Grenze und wurde am 8. Oktober 1948 zu den Gründern des Kibbuz Ga'aton im westlichen Galiläa, wo Katz den Rest seines Lebens verbrachte. Er entwarf den Speisesaal des Kibbuz, dessen Inneneinrichtung mit ungarischen Holzschnitzereien im folkloristischen Stil gestaltet ist.
In den Jahren 1950–1953 illustrierte Shmuel Katz „Mishmar Layeladim“, die wöchentliche Kinderbeilage zur Zeitung „Al HaMishmar“ der Mapam-Partei. In den Jahren 1953-1954 schrieb er sich an der École nationale supérieure des Beaux-Arts in Paris ein, wo er Lithografie, Kupferstich, Fresko und Musik studierte und die Länder Westeuropas bereiste. Im Jahr 1955 trat er als Illustrator und Grafikredakteur in die Redaktion von Al HaMishmar ein. Im Jahr 1958 reiste er durch Ostafrika, eine Reise, deren Eindrücke seinen künstlerischen und technischen Stil beeinflussten und 1962 zur Veröffentlichung von A Journey to the Land of Kush zusammen mit dem Autor Nathan Shaham führten. Im Jahr 1976 besuchte er den Iran und stellte im darauf folgenden November in Teheran Kunstwerke aus, die den Iran und Jerusalem zum Thema hatten. Im Jahr 1979 besuchte Katz mit der "Autonomie"-Delegation zweimal Ägypten und erhielt ein privates Gespräch mit dem ägyptischen Präsidenten Anwar Sadat. Im Jahr 1983 besuchte er Ungarn als Mitglied einer Delegation von Peace Now.
Die Kunstwerke von Shemuel Katz wurden in Israel und im Ausland ausgestellt. Seine Aquarelle von Jerusalem wurden als Poster und Postkarten vervielfältigt. Seine Skizzen vom Prozess gegen Adolf Eichmann in Jerusalem 1961 befinden sich in der Kunstsammlung von Yad Vashem, der israelischen Behörde zur Erinnerung an den Holocaust. Als Künstler in den IDF zeichnete er Soldaten auf der Wache und im Krieg. Katz ist als Illustrator von Hunderten von Büchern bekannt, insbesondere für Sifriat Poalim, den Verlag der Kibbuz Artzi-Bewegung. Besonders beliebt sind seine illustrierten Klassiker der israelischen Kinderliteratur Shmuel Katz (hebräisch: שמואל כ "ץ) (18. August 1926 - 26. März 2010) war ein israelischer Künstler, Illustrator und Cartoonist. Als Holocaust-Überlebender und Nachkriegs-Immigrant, der über die Internierungslager auf Zypern in das Mandatsgebiet Palästina einwanderte, spielte er eine wichtige Rolle in der israelischen Illustration und Zeitungskarikatur. Seine Zeichnungen und Gemälde wurden im In- und Ausland ausgestellt und veröffentlicht, wofür er zahlreiche lokale und internationale Preise erhielt. Seine Skizzen und Aquarelle sind bekannt für ihre schwungvollen Linien und einen Hauch von Humor.
Auszeichnungen und Ehrungen
1959 - Medaille auf der Internationalen Ausstellung für Buchkunst, Leipzig, Deutschland
1961 - Erster Preis in Zeichnung und Aquarell auf der Biennale für junge Künstler, Paris, Frankreich
1974 - Nordau-Preis für Kunst, Tel Aviv, Israel
1985 - Nachum-Gutman-Gedächtnispreis der Stadt Tel Aviv
1997 - Internationaler Preis für Karikatur, Budapest, Ungarn
2006 - "Dosh"-Gedächtnispreis für Karikatur, Einav Center, Tel Aviv
2007 - Erster "Goldener Bleistift"-Preis des Israelischen Museums für Karikatur und Comic-Kunst, Holon, Israel