AUTOR: ROBINSON, Mary.
TITEL: Hubert de Sevrac, eine Romanze des achtzehnten Jahrhunderts.
VERLAG: London: für den Autor bei Hookham und Carpenter, 1796.
BESCHREIBUNG: ERSTE AUSGABE. 3 Bände, 6-13/16 "x 4-7/16", Errata am Ende eines jeden Bandes, Werbung Blatt am Ende des Bandes 3, Band 2 M6 mit frühen repariert Träne am Fuß, ohne die Halbtitel, in feinen zeitgenössischen voll gesprenkelt Kalb gebunden, florale vergoldet dekoriert Rücken, vergoldet beschriftet rot und grün Rücken Etiketten, Abdeckungen in vergoldetem geregelt.
ZUSTAND: Intern sauber und hell, Wappenschild von Sir John Eden auf dem vorderen contreplats, sehr geringfügige Stockflecken auf den ersten und letzten Blättern, innere und äußere Scharniere gut, Kopf und Fuß der Wirbelsäule gut, A HANDSOM SET.
ZUSÄTZLICHE INFORMATIONEN: Ein äußerst seltener gotischer Roman von Robinson (bekannt als "die englische Sappho"), der während der Französischen Revolution spielt. Zu Lebzeiten war Robinson vor allem als Schauspielerin und Modedame bekannt, aber auch für eine Reihe prominenter Affären, unter anderem mit Georg IV., als er noch Prinz von Wales war, dessen mit Diamanten besetztes Porträt sie zeitlebens trug, den sie aber nicht zögerte, um 5000 Pfund zu erpressen, als er sie verstieß. Ihr literarisches Schaffen, das damals noch belächelt wurde, ist inzwischen neu bewertet worden, und Robinson selbst gilt heute als Protofeministin.
Mary Robinson war eine jener unabhängigen "Viragos", die Ende des 18. Jahrhunderts so viele konventionelle Männer aus der Fassung brachten. Sie wurde von Mary Wollstonecraft, Godwin und Coleridge bewundert, und ihre Gedichte und Romane fanden trotz ihrer Berühmtheit eine breite Leserschaft in allen Schichten. Mathias ordnete sie in die Reihe jener "genialen Damen" ein, durch deren Romane junge Frauen manchmal "mit der Demokratie verdorben" wurden. Ihr Roman Hubert de Sevrac zeigt ein größeres politisches Bewusstsein als die meisten anderen und spielt in der Gegenwart, zu Beginn der Terrorherrschaft in Frankreich. Einige ihrer gotischen Züge wurden von Radcliffe und Lewis entlehnt, die wiederum von Coleridge (für sein Gedicht "Christabel") übernommen wurden.
Wie selten ist das? OCLC lokalisiert 14 Exemplare in Institutionen. Elf in den Vereinigten Staaten, 2 in Kanada und nur 1 im Vereinigten Königreich. RBH findet nur 1 Exemplar, das jemals auf einer Auktion im Jahr 1970 erschien. ABPC hat keine Kopie gefunden. In den 40 Jahren, in denen wir in der Branche tätig sind, haben wir nie ein anderes Exemplar gesehen.