Außergewöhnliche, zeitgenössische, traditionelle japanische, extrem detaillierte, handgefertigte dekorative Kunstform aus hochwertigen Seiden- und Brokatstoffen, bekannt als Oshie (wörtlich: "gepresste Bilder"), die auf die Edo-Zeit (1603-1868) zurückgeht. Es heißt, diese Kunstform sei aus dem Widerwillen der Hofdamen und der aristokratischen Elite entstanden, sich ihrer prächtigen Seidenkimonos und Brokat-Obi zu entledigen, die sie ein Leben lang getragen hatten. Die Lösung bestand darin, diese opulenten Stoffe zu atemberaubenden Kunstwerken zu recyceln.
Oshie gleicht einem sorgfältig gefertigten, sehr komplizierten Puzzle, das aus zahlreichen Kimonostoffstücken besteht, die mit unterschiedlich dicker Baumwolle gepolstert und sorgfältig zusammengeklebt und gebügelt wurden, um ein wellenförmiges dreidimensionales Bild zu schaffen. Die hochdetaillierten Oshie-Stücke enthalten Hunderte von kleinen Teilen, die fachmännisch ausgerichtet sind, um subtile Farbabstufungen sowie Licht und Schatten auszudrücken. In der Endbearbeitung werden die Gesichtszüge in miniaturhafter Genauigkeit gemalt. Das Endprodukt ist ein beeindruckendes Werk mit einer überraschenden dreidimensionalen Wirkung.
Die Schöpferin dieses signierten Stücks ist stolz darauf, die feinsten antiken und Vintage-Kimono- und Obi-Stoffe zu verwenden, um die Werke von Japans berühmtesten traditionellen Malereien nachzubilden, insbesondere in der Bijin-ga-Tradition (schöne Frauen).
Dieses anmutige Oshie-Stück mit atemberaubenden Details zeigt eine Dame von hohem Rang, die im Schnee gefangen ist und sich mit ihrem königlich ausgestatteten violetten Regenschirm vor den Elementen zu schützen versucht. Ihre makellose weiße Kopfbedeckung und ihr breiter Obi, der sich zu einer fließenden Brokatspur zusammenfügt, zeugen ebenso von ihrem privilegierten Leben wie die schildpattverzierten Haarnadeln, mit denen sie ihre kunstvolle Frisur in Form hält. Die grauen Büschel, die aus ihren Ärmeln ragen, verraten uns, dass sie auf die Kälte, wenn auch nicht auf den Schnee, vorbereitet ist. Mit jedem anmutigen Schritt, den sie macht, werden die Falten ihres vielschichtigen Kimonos freigelegt, wodurch eine suggestive Szene entsteht, die ihre Überraschung über den plötzlichen Wetterumschwung und den Schnee, der sich schnell auf ihrem Schirm sammelt, zum Ausdruck bringt. Der Rahmen ist nicht im Lieferumfang enthalten. Dieses wunderbare Stück kann auf einem Ständer ausgestellt oder gerahmt werden, um eine Wand zu schmücken.
Man beachte das fein gemalte Gesicht und den Schirm, der in mühevoller und zeitaufwändiger Arbeit mit subtilen Farbabstufungen bemalt wurde, um die feinen Details eines eleganten japanischen Schirms auszudrücken, wobei in der Mitte Schnee zu sehen ist.
Abmessungen: W 32 in T 18,5 in H 2 in