Die Serie "Quietus II" der zeitgenössischen Künstlerin Jennifer Printz besteht aus sechs Drucken, die Fotografie, Graphit und Epson Ultrachrome-Tinten auf antikem Papier vereinen. Das Werk ist mit einem Passepartout versehen, in Holz gerahmt und mit einer antistatischen, blendfreien Plexiglasscheibe geschützt. Jennifer Printz, eine Künstlerin mit einer Vorliebe für das Poetische, wählt die Titel ihrer Werke und Ausstellungen sorgfältig aus, um mehrere Bedeutungen hervorzurufen. Ein wichtiger Titel in ihrem Werk ist "Quietus", der Entschlossenheit und Ruhe symbolisiert. Sie wählte diesen Titel, um die Entstehung des Werks während eines Sabbaticals zu reflektieren, einer Zeit der Verjüngung und Ruhe. "Quietus" steht auch für ihre zentrale künstlerische Motivation - die Bedeutung von Stille und Ruhe im Leben zu betonen.
In der Hektik des Lebens verpassen wir oft wesentliche Erfahrungen, wenn wir uns nicht erlauben, still zu werden und in uns zu gehen. Jennifer ist der Meinung, dass es wichtig ist, Trost zu finden, und sie lädt die Betrachter dazu ein, diese Bedeutung zu erkennen. Ihr Werk bietet einen meditativen Raum, der einen kurzen Moment der stillen Reflexion ermöglicht. 2017 wurde sie von Jenine Culligan, der Direktorin des Eleanor D. Wilson Museum an der Hollins University, interviewt, wo ihre Einzelausstellung sabbatical work den Titel "An Almost Unnoticed Quietus" trug. Dieser Titel verbindet auf geschickte Weise "quietus" mit "fast unbemerkt" und hebt die Themen Meditation und Achtsamkeit hervor. Durch diese Übungen deckt Jennifer tiefgreifende Aspekte unserer Welt und unserer Gefühle auf, die in unserem hektischen Leben oft übersehen werden. Die Meditation hat sie gelehrt, die Momente zu schätzen, in denen wir am Rande des Aufgebens stehen, denn dann kann sich oft unerwartete Größe entfalten.
Auf dem ersten Foto, von oben links nach rechts:
Bild 3: Unpausierter Moment
Papierformat: 15" x 12,5" / Gerahmtes Format: 20" x 17,5"
Bild 4: Blei zu Staub
Papierformat: 15" x 12,5" / Gerahmtes Format: 20" x 17,5"
Bild 5: Strata steigt durch
Papierformat: 15" x 12,5" / Gerahmtes Format: 20" x 17,5"
Bild 6: Dunkle Gelassenheit
Papierformat: 15" x 12,5" / Gerahmtes Format: 20" x 17,5"
Bild 7: Ein paar Splitter der Zeit
Papierformat: 15" x 12,5" / Gerahmtes Format: 20" x 17,5"
Bild 8: Versinken im Sand der Zeit
Papierformat: 15" x 12,5" / Gerahmtes Format: 20" x 17,5"
Jedes Stück ist vom Künstler auf der Rückseite des Drucks handsigniert. Wenn sie wie auf dem ersten Bild angezeigt werden, sind die Abmessungen ungefähr 59,5" B x 44,75" H. Die gerahmten Drucke werden direkt vom Studio des Künstlers versandt.
Über den Künstler:
Jennifer machte ihren BFA-Abschluss an der East Tennessee State University und schloss dann 2001 ihren Master of Fine Art an der University of Georgia ab, wo sie als Teil ihres Studiums in Cortona, Italien, studierte. Printz erhielt in dieser Zeit mehrere universitäre Leistungspreise und Forschungsstipendien. Seit ihrem Abschluss wurden ihre Werke in den USA und im Ausland ausgestellt, unter anderem im Spartanburg Museum of Art, in der Chroma Gallery und auf der Internationalen Biennale der Druckgrafik in Portugal. Sie nahm an regelmäßigen Aufenthalten in den USA, im Frans Masereel Centre/Flemish Center for the Graphic Arts in Kasterlee, Belgien, im St. James Cavalier Centre for Creativity in Valletta, Malta, und in der La Cité Internationale des Arts in Paris, Frankreich, teil.
Jennifer nutzt sowohl die Fotografie als auch die Zeichnung als unterschiedliche Mittel zur Beobachtung ihrer Welt und verbindet sie zu poetischen Werken, die die unsichtbaren Strukturen des Universums widerspiegeln. Sie ist nach wie vor eine hoch ausgezeichnete Künstlerin. Im Jahr 2004 erhielt sie ein Stipendium der Puffin Foundation, gefolgt von einem Dendo Fellowship im Jahr 2016, neben vielen anderen im Laufe ihrer Karriere. Printz ist auch Pädagogin und hat ihre Fähigkeiten seit 2002 in einer Vielzahl von Unterrichtssituationen von Museen bis hin zu großen öffentlichen Forschungsuniversitäten verfeinert. Sie hat ein breites Spektrum an zweidimensionalen Medien im Grund- und Hauptstudium gelehrt sowie Kunst im öffentlichen Raum und Berufspraxis. Jennifer Printz hat derzeit einen Lehrauftrag an der Florida International University in Miami, Florida. Sie lebt und arbeitet in der pulsierenden Stadt Miami.
Printz' Arbeiten wurden in so unterschiedlichen Publikationen wie Tricycle und der Carolina Review veröffentlicht. Im Jahr 2019 wurde ihre Atelierpraxis für ausführliche Artikel in Peripheral ARTeries und In Her Studio aufgenommen. Zu ihren wissenschaftlichen Arbeiten gehören Vorträge auf der SGC International, der College Art Association im Jahr 2009 und den Southeastern College Art Konferenzen in den Jahren 2018, 2013 und 2011. Im Jahr 2010 nahm das Norton Simon Museum ihren Essay "Print University" in Proof: The Rise of Printmaking in Southern California. Sie ist auch in der Kunstszene aktiv und war von 2007 bis 2009 Präsidentin der Los Angeles Printmaking Society, von 2010 bis 2012 Vizepräsidentin für externe Angelegenheiten von SGC International und zuletzt im Vorstand von SECAC 2017-2019. Im Jahr 2014 wurde sie mit einem NCAA Emerging Arts Administrators Fellowship ausgezeichnet.
Ihre Arbeiten sind in zahlreichen institutionellen und privaten Sammlungen in den USA vertreten, darunter die Ben Shahn Center Galleries an der William Paterson University und das Esther Allen Greer Museum of Fine Art, Rio Grande, OH, sowie in der ständigen Sammlung des Königlichen Museums für Schöne Künste, Antwerpen, Belgien.
Die Kunstsammlung von Jennifer Printz ist Teil einer fortlaufenden Collaboration mit der Galeristin Ellen Hackl Fagan, um aufstrebende Künstler zu präsentieren.