Außergewöhnlicher skulpturaler Aschenbecher, den Gianfranco Mandruzzato in den 1960er und 1970er Jahren in Murano herstellte und der ein emblematisches Beispiel für seine Forschungen im Bereich des eingetauchten Glases und der facettierten Geometrie ist.
Das Werk zeichnet sich durch eine kompakte und monumentale Form aus, die durch die Überlagerung mehrerer Schichten aus farbigem Glas erreicht wird: Ein innerer Kern aus blauem Glas ist in eine dicke hellblaue Schicht getaucht und anschließend von einer dicken kristallinen Hülle umschlossen.
Die Oberseite und die Seitenflächen sind mit Diamantpräzision handgeschliffen, um perfekt polierte geometrische Flächen zu schaffen, während der untere Teil bewusst unregelmäßig und materiell belassen wurde, mit einer für die Werkstatt Mandruzzato typischen "eisigen" Textur.
Dieser Dialog zwischen klaren Transparenzen und rauen Oberflächen schafft einen skulpturalen Kontrast von großer plastischer Kraft: Das Licht dringt ein, wird von den Dicken eingefangen und durch warme und tiefe Töne zurückgeworfen, die an getauchtes Glas der besten Murano-Tradition erinnern. Der Facettenschliff, streng und architektonisch, ist ein unverwechselbares Kennzeichen der Mandruzzato-Kunst der 1960er Jahre, einer Zeit, in der die Familie die Schleiftechnik auf das höchste Niveau des venezianischen Glasdesigns brachte.
Ein dekoratives Objekt von großer Präsenz, schwer, ausgewogen und ikonisch, perfekt für Sammler von Muranoglas und für moderne Innenräume, die skulpturale Stücke mit starker visueller Wirkung hervorheben.
Produktname: Skulpturaler Aschenbecher aus versenktem Glas von Gianfranco Mandruzzato Murano
Designer: Gianfranco Mandruzzato, Murano
Designjahr: Zwischen den 1960er und 1970er Jahren
Stil: Skulpturales und geometrisches Murano-Design, mit einer starken Suche nach Transparenzen, Stärken und architektonischen Schliffen
Hauptmaterialien: Mehrschichtiges, getauchtes Glas mit blauem Kern, hellblauer Zwischenschicht und dicker kristalliner Hülle; handgeschliffene Oberflächen und Materialbasis mit "eisiger" Textur
Unverwechselbares Design: Kompakte und monumentale Form, die durch die Überlagerung mehrerer Schichten farbigen Glases erreicht wird; polierte obere und seitliche Flächen durch Diamantschliff; Kontrast zwischen perfekt transparenten Oberflächen und unregelmäßigen Teilen; strenger und architektonischer Facettenschliff, typisch für die Mandruzzato-Produktion der 1960er Jahre
Abmessungen: Länge 13 cm Breite 13 cm Höhe 7,5 cm
Komfort: Schweres, ausgewogenes und stabiles Objekt
Typische Verwendung: Aschenbecher oder skulpturales Dekorationsobjekt; ideal für Sammler und für moderne Innenräume, die Designerglas aufwerten
Design-Ikone: Emblematisches Beispiel für die Murano-Tradition des versenkten Glases und für die außergewöhnliche Meisterschaft der Mandruzzato im künstlerischen Schleifen
Vielseitigkeit: Perfekt als einzelnes Element mit starker visueller Wirkung, geeignet für die Integration in moderne, Vintage-, Kunst- oder Sammlerkontexte
Aktueller Zustand des Designs: Absolut kein Absplittern des Glases
Zusätzliche Hinweise: Bitte beachten Sie, dass sich dieses Objekt in einem ausgezeichneten historischen Zustand befindet. Leichte Altersspuren können vorhanden sein, die die Funktionalität nicht beeinträchtigen. Wir laden Sie ein, diese Merkmale vor dem Kauf zu berücksichtigen.
Gianfranco Mandruzzato war einer der bedeutendsten Interpreten des Muranoglases in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts, Erbe des 1934 gegründeten historischen Familienofens, der für die hohe technische Qualität seiner Verarbeitung bekannt ist. Mandruzzato, der vor allem von den 1950er bis zu den 1980er Jahren tätig war, entwickelte eine persönliche Forschung über untergetauchtes Glas und Kaltschliff und brachte diese Techniken auf ein noch nie dagewesenes Niveau bildhauerischer Raffinesse. Seine Werke zeichnen sich durch kompakte und monumentale Volumen aus, die oft eine kubische oder prismatische Form haben und durch die Überlagerung von Schichten aus farbigem Glas - blau, bernsteinfarben, grün, rubinrot - in einer dicken kristallinen Hülle entstehen. Das charakteristische Element seiner Sprache ist der meisterhafte Einsatz der Diamantschleifscheibe, die es ihm ermöglicht, perfekt polierte Oberflächen, strenge geometrische Schliffe und architektonische Facetten zu schaffen, die das Licht auf einzigartige Weise einfangen und brechen. Im Gegensatz dazu steht der typische "eisige" Sockel, der absichtlich unregelmäßig und materiell ist, ein erkennbares Markenzeichen der Werkstatt Mandruzzato. Seine Stücke - Vasen, Skulpturen, Schalen und Aschenbecher - sind heute bei Sammlern wegen ihrer handwerklichen Präzision, ihrer plastischen Stärke und ihrer Ausgewogenheit zwischen Murano-Tradition und modernistischer Ästhetik besonders begehrt. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Mandruzzato als Referenzfigur in der Geschichte des Unterwasserglases gilt und zu den Meistern gehört, die das Murano-Schleifen auf das höchste Niveau des Nachkriegsdesigns gebracht haben.